{"id":20583,"date":"2026-10-12T12:26:18","date_gmt":"2026-10-12T10:26:18","guid":{"rendered":"https:\/\/goerdeler.lspb.de\/wordpress\/?p=20583"},"modified":"2026-10-15T10:50:50","modified_gmt":"2026-10-15T08:50:50","slug":"unesco-camp-2026-das-goerdeler-zu-gast-in-verl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/goerdeler.lspb.de\/wordpress\/unesco-camp-2026-das-goerdeler-zu-gast-in-verl\/","title":{"rendered":"UNESCO-Camp 2026: Das Goerdeler zu Gast in Verl"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 1. und 2. Oktober durften acht Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler des Goerdeler-Gymnasiums gemeinsam mit einer Lehrkraft am UNESCO-Sch\u00fclercamp am Gymnasium Verl teilnehmen. Unter dem Motto \u201eMiteinander f\u00fcreinander unsere Welt gestalten&#8220; fand das Camp bereits zum f\u00fcnften Mal statt und brachte insgesamt rund 70 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler verschiedener UNESCO-Projektschulen unter anderem aus Bielefeld, Minden, Hemer und Iserlohn zusammen. Unterst\u00fctzt wurde es durch das Ministerium f\u00fcr Schule und Bildung, die Gesellschaft der Freunde und F\u00f6rderer der UNESCO-Projektschulen sowie den F\u00f6rderverein des Gymnasiums Verl.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Empfangen wurden wir im Multifunktionsraum des Gymnasiums mit Musik. Ein Streicherensemble und die Schulrockband sorgten f\u00fcr einen stimmungsvollen Auftakt. Die Begr\u00fc\u00dfung \u00fcbernahmen Schulleiter Matthias Hermeler sowie die Klimaschutzmanagerin der Stadt Verl, Isabel Barsties. Nach einem gemeinsamen Mittagessen zur St\u00e4rkung ging es am fr\u00fchen Nachmittag zum Biohof Mertens Wiesbrock, wo in Zusammenarbeit mit Ecosphere OWL die Workshops stattfanden. F\u00fcnf Angebote standen zur Auswahl: der Bau eines Solarflitzers, eines umweltfreundlichen Rennautos, das nur mit Sonnenenergie f\u00e4hrt, das Sammeln und Pressen von \u00c4pfeln, ein Workshop zur Bedeutung der Wildbienen mit dem Bau eigener Insektenhotels sowie die Workshops \u201eNachhaltiger Gem\u00fcseanbau&#8220; und \u201eSlow Flowers&#8220;. Unsere Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler entschieden sich f\u00fcr die beiden letzten und teilten sich auf den Gem\u00fcseanbau und die Slow Flowers auf.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Workshop \u201eNachhaltiger Gem\u00fcseanbau&#8220; lernte die eine Gruppe, wie gro\u00dfe Zisternen als Wasserspeicher genutzt werden und welche Rolle Schafwolle im Garten spielt: Sie dient als \u00f6kologischer D\u00fcnger, als Mulchmaterial und als Wasserspeicher und verbessert so den Boden. Anschlie\u00dfend ging es ins Gew\u00e4chshaus, wo das frische Gem\u00fcse direkt probiert werden durfte. Zum Abschluss bereiteten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aus verschiedenen Gem\u00fcsesorten und Kr\u00e4utern einen eigenen Dip zu, der nat\u00fcrlich sofort verkostet wurde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Workshop \u201eSlow Flowers&#8220; drehte sich f\u00fcr die andere Gruppe alles um den nachhaltigen Blumenanbau. Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler erfuhren, wie Blumen regional, saisonal und ohne Pestizide und Kunstd\u00fcnger angebaut werden, und lernten, wie man einen Strau\u00df bindet. Dar\u00fcber hinaus gewannen sie aus verschiedenen Blumen selbst Saatgut, um die Pflanzen im n\u00e4chsten Jahr zu Hause auss\u00e4en zu k\u00f6nnen. Die Samen und ihre selbst gebundenen Str\u00e4u\u00dfe durften sie anschlie\u00dfend mitnehmen, sehr zur Freude ihrer Eltern.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwar zeigte sich das Wetter am ersten Tag nicht von seiner besten Seite, doch von etwas Regen lie\u00df sich niemand aufhalten. Die Ergebnisse der Workshops wurden anschlie\u00dfend im Trockenen in gro\u00dfer Runde pr\u00e4sentiert.&nbsp;<em><br><\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/goerdeler.lspb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2-9.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"675\" height=\"900\" data-id=\"20585\" src=\"https:\/\/goerdeler.lspb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2-9.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20585\" srcset=\"https:\/\/goerdeler.lspb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2-9.jpg 675w, https:\/\/goerdeler.lspb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2-9-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 675px) 100vw, 675px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/goerdeler.lspb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/3-8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"675\" height=\"900\" data-id=\"20586\" src=\"https:\/\/goerdeler.lspb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/3-8.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20586\" srcset=\"https:\/\/goerdeler.lspb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/3-8.jpg 675w, https:\/\/goerdeler.lspb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/3-8-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 675px) 100vw, 675px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/goerdeler.lspb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/4-8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"675\" height=\"900\" data-id=\"20587\" src=\"https:\/\/goerdeler.lspb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/4-8.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-20587\" srcset=\"https:\/\/goerdeler.lspb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/4-8.jpg 675w, https:\/\/goerdeler.lspb.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/4-8-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 675px) 100vw, 675px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Abendprogramm f\u00fchrte uns nach Bielefeld, wo ein Besuch im Kino Lichtwerk und die \u00dcbernachtung in der dortigen Jugendherberge anstanden. Gezeigt wurde der Dokumentarfilm \u201eFrost \u2013 Ohne Schnee und Eis&#8220; des norwegischen Filmemachers Asgeir Helgestad, der die Eisb\u00e4renmutter Frost \u00fcber zehn Jahre hinweg auf Spitzbergen begleitet hat. Der spannende Film machte eindrucksvoll deutlich, wie sehr der Klimawandel und der Einfluss des Menschen den Eisb\u00e4ren das \u00dcberleben und die Aufzucht ihrer Jungen erschweren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Tag ging es bei strahlendem Sonnenschein in den Heimattierpark Olderdissen. Dort erfuhren wir zun\u00e4chst, was einen nachhaltigen Tierpark ausmacht, zum Beispiel, dass ausschlie\u00dflich heimische Tierarten gehalten werden, sodass keine zus\u00e4tzliche Energie etwa f\u00fcr beheizte Gehege ben\u00f6tigt wird. Nach dieser kurzen Einf\u00fchrung wurde es aktiv: In Gruppen aufgeteilt nahmen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler an einer Zoo-Rallye teil, bei der sie nicht nur den Tierpark besser kennenlernten, sondern auch viele Fakten \u00fcber die verschiedenen Tiere sammelten, um am Ende einen kleinen Preis zu gewinnen. Der Spa\u00df kam dabei nicht zu kurz.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach zwei spannenden, erlebnis- und lehrreichen Tagen endete das Sch\u00fclercamp in Olderdissen. F\u00fcr uns steht fest: Wir kommen gerne wieder. Ein herzliches Dankesch\u00f6n geht an das Gymnasium Verl und Frank L\u00fccker f\u00fcr die tolle Organisation!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Text\/Fotos: M. Kucharczyk<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 1. und 2. 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