Die 10a war am 25. März zu Gast im Heinz Nixdorf MuseumsForum. Dort erwartete die Klasse ein Team des BDKJ mit dem medienpädagogischen Projekt „Zeit ohne Zeugen“. Mit Hilfe von Virtual Reality (VR) tauchten die Schüler:innen in die Zeit von 1933 bis 1945 ein.

Von 9 bis 14 Uhr entdeckten die Schüler:innen die insgesamt sechs Module des Projekts. So erkundeten sie zum Beispiel das Anne-Frank-Haus, das eigentlich in Amsterdam steht, unternahmen einen 360° Drohnenflug durch das Konzentrationslager Auschwitz oder schauten hinter die Bilder, mit denen Propagandafotografen im Dritten Reich den Vernichtungskrieg inszenierten.

Die Klasse, die sich im letzten Schuljahr mit den Themen Nationalsozialismus und Holocaust intensiv im Geschichtsunterricht auseinandergesetzt hatte, war mit großem Interesse und Engagement dabei und erkundete mit besonderer Faszination die Module, an denen sie eigenständig mit Hilfe von VR-Brillen in die Geschichte eintauchen konnten.
Durch die außergewöhnliche Herangehensweise an das Thema konnten die Schüler:innen nicht nur auf eine ganz andere Weise Geschichte erfahren, sondern bekamen auch in besonderer Weise ein Gefühl für die damalige Zeit und ihre Verbrechen, die Schulbücher und Dokumentationen nur selten vermitteln können.

Dank der Kooperation mit dem HNF war dieser Tag für die Schüler:innen kostenfrei. Frau Dohmann als Klassenlehrerin und Herr Osterholz als Geschichtslehrer begleiteten die 10a an diesem Tag.

Text: F. Osterholz
Fotos: F. Osterholz, E. Dohmann