
Am 26. März 2026 hatten Teilnehmende des polnisch-deutschen Austauschs mit unserer Partnerschule in Przemysl die Gelegenheit, einer eindringlichen Autorenlesung von Andrea von Treuenfeld zu lauschen. Die Veranstaltung stand unter dem Zeichen der historischen Erinnerung, des individuellen Lebens in und nach dem Holocaust. Andrea von Treuenfeld war im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus zu Gast in Paderborn.
Andrea von Treuenfeld gewährt in ihrem Buch „Leben mit Auschwitz“ intime Einblicke in die Erfahrungen von Menschen, deren Lebenswirklichkeit durch die Deportationen und die NS-Geschichte geprägt wurde. Erzählt wurden diese Erfahrungen von der dritten Generation, das heißt die Enkelkinder berichten von den Erinnerungen und Erzählungen ihrer Großeltern, die den Holocaust überlebt hatten. Die Lesung verband persönliche Erzählstimmen, biografische Skizzen und historischen Kontext, um ein vielschichtiges Bild der Geschichte und der biografischen Bewältigung zu zeichnen.
Ziel ist es, die Erinnerungskultur lebendig zu halten, historische Fakten mit persönlichen Geschichten zu verknüpfen und auch in der aktuellen Zeit dafür zu sensibilisieren, sich dafür einzusetzen, dass sich die Ereignisse nicht wiederholen.
Text/Foto: Stephan Hauk















