
Vier Tage lang stand das Goerdeler-Gymnasium ganz im Zeichen des Friedens. Unter dem Motto „Frieden leben – kleine Taten, große Wirkung“ verwandelte sich unsere Schule in einen Ort des kreativen, forschenden und gemeinschaftlichen Lernens. Die Projektwoche vom 13.-16. Juli bot unseren Schüler:innen die Möglichkeit, sich intensiv mit ganz unterschiedlichen Facetten des Themas Frieden auseinanderzusetzen und dabei eigene Interessen und Talente einzubringen.
Bereits im Vorfeld konnten die Schüler:innen aus einer großen Vielfalt an Projekten wählen. Das Angebot reichte von historischen, politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen über naturwissenschaftliche und nachhaltige Themen bis hin zu künstlerischen, musikalischen und sportlichen Projekten. Ob beim Gestalten von Friedenskunstwerken, beim Produzieren von Podcasts und Videos, mit dem Fahrrad auf den Spuren des Westfälischen Friedens, bei der Organisation eines Hilfstransports für die Ukraine, beim Anlegen eines Friedensgartens oder beim kreativen Schreiben – überall wurde deutlich, wie vielseitig Frieden gedacht und gelebt werden kann.
Während der Projektwoche wurde nicht nur recherchiert, diskutiert und experimentiert, sondern vor allem gemeinsam gearbeitet. Viele Gruppen verließen das Schulgelände, besuchten außerschulische Lernorte, führten Interviews, arbeiteten mit externen Partnern zusammen oder entwickelten eigene Ideen für ein friedliches Miteinander. Dabei entstanden beeindruckende Ergebnisse, die sowohl fachliches Wissen als auch Kreativität, Teamfähigkeit und gesellschaftliches Engagement widerspiegeln.






















































Den gelungenen Abschluss bildete das Schulfest am Donnerstag. Zahlreiche Eltern, Familienangehörige, Ehemalige und Gäste nutzten die Gelegenheit, die Ergebnisse der Projektwoche kennenzulernen. In Klassenräumen, auf Fluren und auf dem Schulgelände präsentierten die Projektgruppen ihre Arbeiten in Form von Ausstellungen, Aufführungen, Mitmachaktionen, Konzerten, Lesungen, Filmen und Präsentationen. Die Besucher:innen konnten erleben, wie unterschiedlich sich das Thema Frieden bearbeiten lässt und mit wie viel Begeisterung die Schüler:innen ihre Projekte vorstellten.
Für eine besondere Atmosphäre sorgten neben den zahlreichen Präsentationen auch die musikalischen Beiträge sowie das vielfältige große Buffet, das durch die Unterstützung der Eltern ermöglicht wurde. So wurde das Schulfest zu einem Ort der Begegnung, des Austauschs und des gemeinsamen Feierns – ganz im Sinne des Mottos der Projektwoche.
Unser Dank gilt allen Schüler:innen für ihre Motivation und ihr Engagement, den betreuenden Lehrkräften für die Planung und Durchführung der Projekte, unseren externen Kooperationspartnern sowie den Eltern, die das Schulfest durch ihre Unterstützung und das Buffet der Vielfalt bereichert haben.
Die Projektwoche hat eindrucksvoll gezeigt, dass Frieden weit mehr ist als die Abwesenheit von Konflikten. Frieden beginnt im täglichen Miteinander – durch Respekt, Offenheit, Verantwortung und die Bereitschaft, gemeinsam Lösungen zu finden. Genau diese Haltung konnten wir in dieser Woche an vielen Stellen erleben.







































Text: N. Lamberty-Freckmann
Fotos: Kollegium


















