
Unsere fünften Klassen unternahmen am 08. Mai eine spannende Reise zu den historisch-archäologischen und religiösen Hintergründen zur Welt und Umwelt der Bibel. Im Rahmen des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts führte sie eine Exkursion in das Bibeldorf Rietberg.
In Deutschlands größtem „Open Air Bibelmuseum“ erforschten sie im Projekt „Dem Alltagsleben auf der Spur“ nomadisches und dörfliches Leben, den Alltag unter römischer Besatzung und das religiöse jüdische Leben der damaligen Zeit.
Wie die unterschiedlichen Gruppen vor etwa 2000 Jahren in Palästina lebten, konnte nicht nur am großen topographischen Modell und archäologischem Gräberfeld nachvollzogen, sondern vor allem in den Nachbauten des Bibeldorfes erlebt werden.
Nomadenzelt, Römerlager, Synagoge oder auch das einfache Einraumhaus machten Geschichte lebendig. Was zuvor im Religionsunterricht über die Zeit und Umwelt Jesu gelernt worden war, konnte hier erfahrungsbezogen und erlebnisorientiert vertieft werden.






Besonders aktiv konnten unsere Schüler:innen den Alltag der damaligen Zeit nachempfinden, wenn sie etwa an Mühlsteinen und Sieben das Korn zu Mehl verarbeiteten, in der Seilerei ein Seil anfertigten, in der Zimmerei an der Ziehbank mit dem Ziehhobel Leitersprossen anfertigten oder im Medizinstübchen mit Heilkräutergarten ein leckeres Kräutersalz herstellten.






Wir bedanken uns herzlich beim Förderverein unserer Schule und beim Erzbistum Paderborn für die finanzielle Unterstützung der Exkursion.

Text/Fotos: N. Lamberty-Freckmann

















