Kennst du Mr. Monopoly, das Maskottchen, das jedes Monopoly-Spiel ziert? Wie sieht er aus? Stell ihn dir genau vor. Trägt dein Mr. Monopoly Zylinder und Frack und hat ein Monokel im linken Auge? So sieht er allerdings gar nicht aus – Mr. Monopoly hat kein Monokel. Viele Menschen sehen ihn aber genau so vor ihrem geistigen Auge. Auch wenn man sich daran erinnern soll, welche Farbe die Schwanzspitze des berühmten Pokémon Pikachu hat, gehen viele Menschen fälscherweise von der Farbe schwarz aus.

Woran liegt es, dass wir unseren Erinnerungen offenbar nicht immer vertrauen können? Und was hat der „Mandela-Effekt“ damit zu tun? Diesen Fragen gingen Celina Kraitsch und Maxim Ljubizkij aus der Klasse 8c in der Jugend-präsentiert AG nach. Mit ihrer Präsentation zum Thema „Sind Erinnerungen verfälschbar?“ überzeugten sie die „Jugend präsentiert“-Jury und schafften so den Sprung in die nächste Wettbewerbsrunde.
Bei dem am 18.3.2023 in Wuppertal stattfindenden Länderfinale halten die Teilnehmer:innen ihre Präsentation live vor einer Jury aus Lehrkräften sowie Rhetorik-Expertinnen und Experten. Die Herausforderung bei den Länderfinale ist, das eigene Präsentationsthema in sechs Minuten mit ausschließlich digitalen Medien zu präsentieren.
Am Ende eines jeden Länderfinales wird verkündet, welche Schüler:innen mit ihrem Präsentationskönnen überzeugt haben. Diese dürfen sich über den Einzug ins Bundesfinale freuen.

Bei den Länderfinale nehmen alle Teilnehmenden zudem an Präsentationstrainings teil. Rhetorik-Expertinnen und Experten des Seminars für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen bereiten die Schüler:innen nicht nur auf das Präsentieren im Wettbewerb vor, sondern fördern allgemein die Präsentationskompetenz der Jugendlichen.
Wer den Einzug in das Bundesfinale geschafft hat, wird auf der Webseite von „Jugend präsentiert“: www.jugend-praesentiert.de verkündet.

Text/Foto: U. Nowak-Borgmeier