In der vergangenen Woche wurde am Goerdeler-Gymnasium zum ersten Mal das Projekt „Gemeinsam Klasse sein“ für alle fünften Klassen durchgeführt. Vom 28. Januar bis zum 03. Februar beschäftigten sich die Klassen mit ihren Klassenleitungen und der Schulsozialarbeit fünf Schultage mit dem wichtigen Thema der Mobbingprävention. Zum Einsatz kamen Filme, Erklärvideos, Gesprächs- und Diskussionsrunden, Rollenspiele, Kooperations- und Vertrauensübungen und gruppendynamische Spiele.

Die Schüler:innen erforschten, was sie als Klasse stark macht, wie sie Konflikte lösen können und ab wann Mobbing eigentlich beginnt. Auch das Thema Cybermobbing und was das Gesetz dazu sagt, stand auf dem Programm. In Rollenspielen versuchten sie die Gefühle der Beteiligten nachzuempfinden und erarbeiteten konkrete Handlungsoptionen und Strategien zur Konfliktlösung.

Den Abschluss bildete am 3. Februar ein Elternnachmittag. Zunächst traf sich der gesamte Jahrgang in der Aula. Die Bläserklasse 5b umrahmte dieses Teil musikalisch und hob etwa mit dem Lied „Kommt, lasst uns Freunde sein!“ eine wichtige Botschaft der Projekttage hervor.
„Kommt, lasst uns Freude sein an allen Tagen.
Kommt, lasst uns Freunde sein und uns vertragen.
Kommt, lasst uns Freunde sein an jedem Tag –
es ist viel schöner, wenn man sich mag!“

Der zweite Teil des Nachmittages fand in den fünf fünften Klassen und der Pausenhalle statt. Hier stellten die Kinder als Expert:innen ihre Ergebnisse vor und es fand ein wertvoller Austausch zwischen Eltern, Schüler:innen und Lehrkräften statt. Die Projekttage haben unseren Fünftklässler:innen gezeigt: Mut, Respekt und Zusammenhalt sind stärker als Angst und Unterdrückung!

Zum Hintergrund:
„Gemeinsam Klasse sein“ ist ein bewährtes Konzept zur Mobbingprävention. Ausgangspunkt war das Projekt „Anti-Mobbing-Koffer“, den die Techniker Krankenkasse entwickelt, evaluiert und bundesweit über die Kultusministerien für Schulen bereitstellt. Mehr Informationen zum Projekt gibt es hier.

Text: N. Lamberty-Freckmann
Fotos: Klassenleitungen 5